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ÖAVV - Adreßbücher heute

Adreßbücher heute

Mit ihren "Urahnen" - das erste Adreßbuch erschien 1677 in London und enthielt eine Adreßsammlung von Londoner Kaufleuten - haben moderne Adreßbücher wenig gemeinsam. Sie haben sich in den rund 300 Jahren ihrer Geschichte zu umfangreichen und systematischen Nachschlagewerken für Wirtschaftsinformation entwickelt.

Heute enthalten Adreßbücher außer Adressen und Informationen über das Betätigungsfeld von Unternehmen beispielsweise auch

Umfangreiche Branchen- und Produktnomenklaturen machen die Wirtschaft transparenter und ebnen schnell den Weg zum richtigen Geschäftspartner. Auch Grundlagen für die Marktforschung, wie z. B. Daten über Absatz-, Einkaufs- und Liefermöglichkeiten, das Ausmaß von Konkurrenz und über die Infrastruktur in bestimmten Regionen können Adreßbüchern entnommen werden.

Selbst Telefonbücher bieten heutzutage mehr als ihr Name verrät und geben in ihrem Branchenregister - den sogenannten "Gelben Seiten" - einen Überblick über das wirtschaftliche Angebot einer Region oder eines Bundeslandes bzw. sind in ihrem Serviceteil mit Tips für Kultur, Freizeit oder Umweltschutz zur Hand.

Ergänzend zur traditionellen Buchform sind Adreßbücher heute auch erhältlich


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